Pakistanische Künstler protestieren mit Plakat gegen Drohnen-Angriffe

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Inspiriert von dem französischen Künstler JR, der mit riesigen Plakaten mit Portraits von Menschen bekannt geworden ist, die auf soziale Missstände hinweisen, protestiert eine pakistanische Künstlergruppe mir einem solchen gegen die US-amerikanischen Drohnenangriffe in ihrem Land.

Foto: #notabugsplash / Facebook

Foto: #notabugsplash / Facebook

In einem Feld in einem der von US-Drohnenangriffen am meisten betroffenen Gebiete, der Region Khyber Pukhtoonkhwa im Nordwesten des Landes, haben sie mit Hilfe der lokalen Bauern in einem Feld ein riesiges Poster eines Kindes installiert. Es ist aus der Luft gut erkennbar und wird sogar von Satelliten erfasst. Auf dem Poster ist ein namenloses Mädchen zu sehen, dass bei einem Drohnenangriff seine Eltern und zwei Geschwister verloren haben soll. Der Anblick des Kindes soll das Bewusstsein der Dohnen-Pilot/innen für die für die menschlichen Kosten, die „Kollateralschäden“ bei ihren Angriffen schärfen, sie davon abhalten, hier tätig zu werden und allgemein zum Nachdenken bringen über das, was sie tun.

Das Künstlerkollektiv nennt sich #notabugsplat – als „bug splat“ bezeichnen die Pilotinnen die Toten am Boden, die auf ihren Videoübertragungen im Operation Room aussehen wie zerquetschte Insekten an einer Wíndschutzscheibe (=bug splat). Die Aktion wurde mit Hilfe von Künstler/innen gestaltet, die mit JRs Organisation ‘Inside Out’ movement. verbunden sind. In den Social Media wird auf das Anliegen über den Hashtag #NotABugSplash aufmerksam gemacht.

Mehr Infos unter
#notabugsplat (English)

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Zuerst veröffentlicht auf Popkontext.de

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