Update Urban Garden

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Vorgestern hab ich nicht schlecht gestaunt: Direkt vor meinem Gärtchen hat die BSR einen nagelneuen Papierkorb aufgebaut und die Straße sauber gemacht, die sonst ein Pfad voller weggeworfener Verpackungen aus dem anliegenden Edeka ist. Ob das eine Routineaktion war oder mit meinem Garten zusammenhängt weiß ich nicht. Letzteres wäre nicht völlig unwahrscheinlich – vielleicht ist es so einem Anwohner oder einer Anwohnerin mal aufgefallen, dass es hier deutliche netter aussehen könnte als nach einem großen Papierkorb.

Abgesehen davon, dass jemand in den Garten getrampelt ist und ein paar Gladiolen umgetreten hat, geht es diesem ganz gut. Gladiolen gibt es zum Glück noch genug bisher. Unkraut wächst mit Gesätem und Gepflanztem um die Wette, besonders gut macht sich die Minze. In der Ecke, die die meiste Sonne abkriegt, drängelt sich alles. Der Stachelbeerstrauch trägt sogar schon ein paar Früchte. Die Johannisbeere steht nicht ganz so günstig – die setze ich wohl im Herbst um. Auch das Salbei, dass ich in garantiert unkontaminierte Erde gesetzt habe, so dass ich es auch wirklich nutzen kann, wächst. Von den drei gesetzten Lilien kommt nur eine – aber immerhin! Die drei Haselnusssträucher, die ich aus Nüssen aus dem Garten meines geliebten Großvaters gezogen und vom Fensterbrett verpflanzt habe, gedeihen auch soweit, auch wenn sie wenig Sonne bekommen.

Auch den Würmern geht es soweit gut. Sie tun ihr Werk – seit es mehr sind auch schneller, aber für meinen Geschmack noch nicht schnell genug. Vielleicht sollte ich einfach auch nicht so ungeduldig sein.

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